Entscheider und Macher zusammenbringen, um gemeinsame Interessen zu bündeln und Ziele zu verwirklichen: Dies bildete die erste Stufe beim Aufbau des „Chief Business Network“, kurz CBN, mit dem ZSI Technology, Bayern Innovativ und die VR Bank ihre Partnerschaft für Innovation begründeten. Stufe zwei markierte dann der Übergang vom Aufbau des Netzwerkes in den funktionierenden Betrieb, insbesondere durch den Zugewinn zahlreicher Unternehmer. „Wichtig für uns“, so Angela Rebekka Werbik Geschäftsführerin der ZSI Technology, „war damals den nächsten Schritt zu gehen, den Kreis der Akteure zu erweitern und andere etablierte Netzwerke, Institutionen und Organisationen aus dem Forschungs- und Bildungssektor und der öffentlichen Hand einzubeziehen.“ Ziel war es damals wie heute den Teilnehmern für den beruflichen Alltag einen Mehrwert bieten, insbesondere bei akuten Themen schnelle Lösungen aufzuzeigen. Unter CBN Innovationsnetzwerk+ stehen verschiedene Innovationsbausteine bereit, Unternehmen noch erfolgreicher werden zu lassen.

Mit der Stufe drei wurde nun unter dem CBN Innovationsnetzwerk+ ein weiteres Tor zur Erweiterung der operativen Handlungsfähigkeit aufgestoßen und ein eigenes gemeinsames Projekt ins Zentrum der Aktivitäten gestellt. Das Thema: Nutzung der Wasserstofftechnologie im Bereich von Fahrzeugantrieben. Hierfür sollen die Kompetenzen der bestehenden Partner genutzt, aber auch mögliche weitere Partner einbezogen werden, mit deren Unterstützung die Nutzung von Wasserstoff für Mobilitätszwecke vorangetrieben werden kann. Werbik: „Wir möchten diese neu geschaffene ‚Wasserstoffallianz‘ als Leuchtturmprojekt für das Nürnberger Land etablieren und dabei neue Kräfte zu diesem Thema bündeln“.

Hier erfahren Sie mehr

Die eigenen Strukturen bestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Kunden auszurichten: Das ist das Ziel unserer übergreifenden Unternehmensstrategie, gerade auch was das Leistungsangebot für die Mobility-Sparte betrifft. Hier können wir erhebliche Synergieeffekte geltend machen, sind doch allein vier der insgesamt acht Firmen in unserem Unternehmensverbund: ZSI technology, LR Fahrzeugbau, MTA Technical Solutions und NDCS Cyber Security schwerpunktmäßig auf den Mobilitätssektor ausgerichtet. Jede Firma liefert dabei ein spezifisches Leistungsangebot. In Summe werden hierdurch die unterschiedlichsten fachlichen und technologischen Disziplinen abgebildet und die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung dargestellt.

Angela Rebekka Werbik, Geschäftsführerin von Werbik Industries: „Die Flexibilität, die uns unsere Verbundstruktur ermöglicht, gibt uns eine Reihe von Vorteilen an die Hand, die wir fortan gezielter an den Markt bringen möchten. So haben wir etwa bei Produkten mit niedrigem Komplexgrad jederzeit die Möglichkeit, die entsprechenden Leistungen zentral gesteuert im Firmenverbund oder über eine einzelne Firma abzuwickeln. Im Fall von komplexeren Aufträgen können wir dagegen im Verbund nach innen wie nach außen als ein Unternehmen agieren. Innerhalb dieses Unternehmens werden die Aufgaben, je nach Zuständigkeit auf die einzelnen Kompetenzfelder verteilt. So sind wir in der Lage, auch hochgradig komplexe, multitechnologische Aufträge aus einem Guss zu bearbeiten.

Dazu, so Werbik, profitiere man, allein schon was die Verwendung interner Ressourcen betrifft, erheblich von vorhandenen Verbundstrukturen: „Dadurch, dass wir sämtliche administrativen Leistungen zentral bündeln und synergetisch verwerten, sind wir schlanker und somit kostengünstiger aufgestellt – zum Wohl, natürlich, unserer Kunden!

Gerade produzierende Unternehmen sind im Zuge der wirtschaftlichen Einschränkungen und Lockdown-Phasen der Pandemie besonders gefährdet. Zudem stehen sie oft in einem Abhängigkeitsverhältnis zu anderen produzierenden Betrieben. Wenn dann Verzögerungen oder Ausfälle von Lieferungen infolge von Werkschließungen oder Insolvenzen Lücken in bestehende Prozessketten reißen, kann das dramatische Auswirkungen haben. Im schlimmsten Fall droht ein Stopp der gesamten Produktionskette.

Für Unternehmen, die von Lieferengpässen betroffen sind, bietet Werbik Industries mit ihrem Unternehmensverbund effiziente und effektive Lösungen an, um die Verfügbarkeit der benötigten Zulieferteile für den Planhorizont sicherzustellen.

Die Leistungserbringung erfolgt hierbei individuell und maßgeschneidert zur Anforderung – von der Erbringung von Fertigungsleistungen anhand bestehender Werkzeuge und Fertigungseinrichtungen bis hin zur Übernahme kompletter Systemleistungen. Durch den Unternehmensverbund besteht der Zugriff auf die unterschiedlichsten Fachdisziplinen und Herstelltechnologien, somit das Angebot von vielfältigsten Lösungswegen für die unterschiedlichsten Herausforderungen entlang der Produktionskette.

Das Besondere an Werbik Industries ist dabei das hohe Maß an Verbindlichkeit, für die – gerade auch in Fällen mit hoher Eskalationsstufe – die Geschäftsführende Inhaberin des Unternehmens Angela Rebekka Werbik mit ihrem Namen steht.

Wie finden neue, innovative Ideen die Menschen, die sie brauchen, um bestmöglich realisiert zu werden? Welche Kerneigenschaften zeichnen diese besonderen Menschen aus, und wie können sie sich gegenseitig helfen, Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln? – Fragen wie diese waren am Mittwoch, dem 24. Februar Thema des Online-Workshops, den das Medical Valley zum Thema „Der Mittelstand als smart money-Investor in Dealt-Tag-Start-ups?” ausrichtete. Als einer von drei Vortragenden war dazu die Gesellschaftende Geschäftsführerin von Werbik Industries Angela Rebekka Werbik eingeladen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Vorträge und der anschließenden Online-Diskussion mit über vierzig zugeschalteten Teilnehmern lag auf der Entwicklung von Produkten aus dem Bereich Healthcare für den Einsatz im Bereich Mobility, insbesondere von solchen, die die Veränderungen im öffentlichen Bewusstsein in beiden Bereichen widerspiegeln.

Für Werbik ging es in ihrem Vortrag dabei um mehr als das Ausloten von Marktchancen. „Für mich ist Vertrauen, Vertrauen in die Persönlichkeit zukünftiger Partner, aber auch in deren inhaltliche und professionelle Kompetenz, der eigentliche Kit, der solche Bündnisse zusammenhält und auf Dauer erfolgreich werden lässt.“ Werbik: „Ob wir als Unternehmen Ideengeber bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützen, hängt hauptsächlich von diesem Vertrauen ab. Innovatoren sollten neben einer innovativen Produktidee eine klare Vorstellung vom Zielmarkt und eine Vision davon haben, ob sie sich wirklich selbstständig machen oder ihre Ideen verkaufen wollen, und welchen Einsatz sie leisten können und wollen, um ihre Ideen – vielleicht mit uns gemeinsam – zum Leben zu erwecken.“

Und, an potenzielle Innovatoren und Mitinvestoren gerichtet: „Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich: Wir freuen uns darauf!“